Gott machte mir einen Strich ...

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Moser, Dr. Gerhard
Gerd Michael Moser, geboren am 20. April 1969, wuchs in einer christlichen Familie auf. Er erlebte seinen 50. Geburtstag leider nicht mehr. Er hatte sich in seinen Einsätzen zu sehr übernommen. Aber er war sein ganzes Leben lang tiefgläubig. Schon als Schüler geriet er ins Visier der DDR-Staatssicherheit, weil er sich nicht anpassen wollte, sich nicht verstellen konnte, zu allem seine Meinung sagte, immer bei der Wahrheit blieb. Unbeirrt von Repressalien ging er seinen Weg. In der Wendezeit gründete er einen Verein: „Christlicher Freundesdienst“ (CFD). Ob beruflich als Krankenpfleger oder Student der Theologie, ob als Geschäftsführer des „CFD“, ob bei seiner Missionarstätigkeit auf diversen Märkten, ob als Betreuer von drogenabhängigen Prostituierten, ob mit seiner Gesundheit, bei den Auseinandersetzungen mit dem Vermieter – immer wieder erlebte er Lichtblicke, dann wieder Abstürze. Sicher war er an manchen selber schuld. Doch nie hat der gute Wille gefehlt. Er opferte sich für seine Ideen nahezu auf. Die Erfolge blieben aus oder waren nur kurzzeitig sichtbar. Er lebte mit Pech, Pleiten und Pannen, mit Schulden und Wundern. Die ersteren ließen ihn verzagen. Letztere stärkten ihm den Rücken, machten ihm Mut, dann kam erneut ein Absturz. So kam er zu dem Fazit: Gott machte mir einen Strich … Sein Vater stellte „als Trauerbewältigung“ dieses Buch zusammen; neun Jahre später, als er damals seine Trilogie „Großvater-Vater-Sohn“ geplant hatte. Somit ist die damals veröffentlichte „unvollständige Trilogie“ doch noch vervollständigt. | S. 274 | Pb. I 13,5 x 20,5 cm
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