Kalkutta oder eine Ziege für Kali

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Pönnighaus, J. M.
Im Jahr 2017 fliegt Dr. Jörg M. Pönnighaus – trotz eigener Probleme – im Rahmen der Organisation ‚German Doctors' nach Kalkutta (Indien), um dort in den Slums ärztliche Hilfe zu leisten. Sechs Wochen lang, abends oft am Ende seiner Kräfte, notiert er Tag für Tag seine Eindrücke und Erlebnisse: hart, schonungslos, fast schockierend. Aber immer schwingt leise Hoffnung und die Verbundenheit mit den Armen mit. In eingefügten Gedichten versucht Pönnighaus anrührend, das Elend dort und seine eigene Zerrissenheit zu schildern. Eisvögel und blühende Bäume jenseits von Gülle und Müll geben Kraft für den neuen Tag. Ein lesenswertes Buch! Es lässt einen betroffen, hilflos, aber auch sehr dankbar zurück. Dankbar, dass immer wieder Menschen Zeit und Kraft aufbringen, um in den Elendsgebieten dieser Welt ehrenamtliche Hilfe zu leisten.

176 S. | Pb | 13,5 x 20,5 cm
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